Der Auftrag
Kein echter Kunde, also habe ich mir den Auftrag selbst gestellt: ein Plattenlabel erfinden, für das es sich lohnt, eine Seite zu bauen. Genre irgendwo zwischen Bad Omens, Bring Me The Horizon und einer Prise Linkin Park. Modern, kantig, atmosphärisch. Blackletter nur als Akzent, nie als Fließtext, sonst wird’s Kirmes. Viel Schwarz, ein giftiger Grünton als Signatur. Und ein One-Pager, der die Bands und ihre Releases zum Herzstück macht, nicht die üblichen Marketing-Kacheln.
Mini-Doku
Vom leeren Dokument aus: erst Konzept und Ton, dann eine Palette, die düster bleibt, ohne flach zu werden, near-black mit Giftgrün als Signatur. Dazu ein Schrift-Trio: Blackletter als Akzent, condensed für die großen Töne, Mono für die Tech-Labels.
Dann die Momente, die die Seite ausmachen: ein Hero, über den man wischt und den Schleier wegzieht, und eine Soundcheck-Platte, die man wirklich dreht und die ein zufälliges Demo spielt.
Unter der Haube sauber statt schnell hingerotzt: fluide Größen und Abstände über ein Token-System, alle Fonts lokal statt vom fremden Server, Bilder als WebP (von 21 auf unter 1 MB), Barrierefreiheit von Anfang an. Fokus sichtbar, Kontraste geprüft, Bewegung abschaltbar.
Born from friction.